Sprache in Schrift und Wort ist eine der wichtigsten Kulturtechniken in der heutigen Gesellschaft. Ein reibungsloser Umgang entscheidet nicht selten über das soziale, kulturelle und berufliche Leben.
Eine einzige Ursache für die Legasthenie und LRS gibt es nicht. Sie entsteht aus vielen nicht optimal verlaufenden Teilprozessen in unserem Gehirn. Häufig spielt eine familiäre Disposition eine Rolle. Nach einer umfassenden Testung aller wichtigen Funktionen und Prozesse, die für einen reibungslosen Erwerb der Schriftsprache notwendig sind, erstellen wir einen individuellen Trainingsplan für Ihr Kind.
Kinder verfügen von Geburt an über unterschiedliche Voraussetzungen, um das Lesen und Schreiben zu lernen. Deshalb ist die Dauer nicht vorher kalkulierbar. Üblicherweise benötigt ein Kind ein bis zwei Jahre. Erfolg stellt sich aber auch bei dem besten Trainingsplan nur dann ein, wenn kontinuierlich an den Problembereichen gearbeitet wird. Je nach Wunsch und den Möglichkeiten erstellen wir für Sie und Ihr Kind ein Übungsprogramm für ein häusliches Training.
Uns ist dabei wichtig, Sie als Eltern oder Bezugspersonen in der Auswahl günstiger Lernwege und Aufgabenstellungen anzuleiten und Ihnen bei dem “Wie” Üben eine Hilfestellung zu geben.
Nicht selten ist die Lese-Rechtschreibschwäche eine Folgeproblematik des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms. Eine Übungsform, die auf das AD(H)S abgestimmt ist, hilft Ihrem Kind gegen Überforderung und uneffektives Lernen.
Eine Legasthenie / LRS betrifft meistens nicht nur die deutsche Sprache. Sie können nach Bedarf auch Förderung nach den Grundsätzen der Legasthenietherapie für den Englischunterricht erhalten.
Unter dem Begriff der Dyskalkulie wird eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfähigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar sind, verstanden.
Ähnlich wie bei der Legasthenie ist das Zusammenspiel von nicht optimal verlaufenden Verarbeitungsprozessen in unserem Gehirn die Ursache.
- das Erkennen der Bedeutung von Größen und Zahlen - sprachlicher Umgang mit Zahlen (z.B. zur Handlungs-steuerung, einzelne Schritte durch Sprache in eine richtigen Reihenfolge bringen usw.) - das Vermögen, Mengen durch Ziffern unseres Dezimalsystems darzustellen.
Auch ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann die Fähigkeit zu diesen Prozessen ungünstig beeinflussen.
Verwendet werden standardisierte Testverfahren und Verhaltensbeobachtungen z.B. im Problemlösungsverhalten. Zur umfassenden Bestandsaufnahme gehört u.a. auch die Analyse der Besonderheiten der kindlichen Entwicklung z.B. über einen Elternfragebogen. Wichtig sind auch die Angaben des Lehrers bzw. vorhandene Klassenarbeiten etc. Anhand dieser Ergebnisse wird ein Förderungskonzept erstellt.
Ohne Üben geht es nicht.
Ziel ist die Entwicklung eines konkreten Zahlenbegriffes sowie ein müheloser Umgang mit den Grundrechenarten.
Die Dauer und die Häufigkeit der Fördereinheiten stimmen wir individuell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes und Ihrer Familie ab.